Theatergruppe Rinzenberg

Sven Becker
Am Weiher 5
55767 Rinzenberg

E-Mail: theater@rinzenberg.de

 

Horrido und Waidmannsheil

Lustspiel in 3 Akten

von Carsten Lögering

(aufgeführt im Frühjahr 2014)

 

Personen und ihre Darsteller:
Maria Beermann, WirtinHeide Jahn
Frank Beermann, ihr SohnSven Becker
Willi, Stammkunde der BeermannsMartin König
Clemens Berger, Bürgermeister und BauunternehmerAxel Gerlach
Fräulein Gabi Roth, Sekretärin von BergerSabrina Schuch
Hubertus von Felsenheim, reicher Jäger und möglicher InvestorMartin Hahnefeld
Werner Hagen, sein Assistent und ChaffeuerAndré Faller
Sonja Wiese, leidenschaftliche JägerinElke Schulz
Hanna Steinhaus, ihre beste FreundinMelanie Brombacher
SouffleuseChristine Holländer

 

Zeitungsbericht (Nahe-Zeitung vom 02.04.2014):

Blaues Blut und Erbsensuppe

Schwank in 3 Akten

von Dieter Adam

(aufgeführt im Frühjahr 2013)

Personen und ihre Darsteller:
Otto NeureichMartin Hahnefeld
Ottilie Neureich, seine FrauElke Schulz
Bettina Neureich, beider TochterAnita Jahn
Susie, Hausmädchen der NeureichsMelanie Brombacher
Jean, Butler der NeureichsAndré Faller
Berta, Haus- und Hofköchin der NeureichsAdelheid Ries
Evelyn Settler, Kollegin von Norbert und ReinhardDaniela Römer
Adele Gräfin von RomandeauxHeide Jahn
Hugo Graf von RomandeauxMartin König
SouffleurSven Becker

Zeitungsbericht (Nahe-Zeitung vom 09.04.2013):

Dreimal schwarzer Kater!

Komödie in 3 Akten

von Heidi Mager

(aufgeführt im Frühjahr 2012)

Personen und ihre Darsteller:
Norbert DreherMartin Hahnefeld
Brigitte Dreher, seine FrauUrsula Alles
Reinhard Müller, NachbarMartin König
Claudia Müller, seine FrauElke Schulz
Oliver Müller, beider SohnSven Becker
Doris Müller, Schwester von ReinhardAdelheid Ries
Evelyn Settler, Kollegin von Norbert und ReinhardDaniela Römer
Lina, Bekannte von OliverMelanie Brombacher
Florieine schwarze Plüschkatze
SouffleuseHeide Jahn

Zeitungsbericht:

Ach, du fröhliche!

Schwank in 3 Akten

von Bernd Gombold

(aufgeführt im Frühjahr 2011)

Personen und ihre Darsteller:
Anton MaierFritz Christmann
Rita Maier, seine FrauHeide Jahn
Markus Maier, deren SohnSven Becker
Sabine, seine FreundinAnita Ries
Karl-Otto Edelstein, Bruder von RitaMartin Hahnefeld
Agathe Edelstein, seine FrauElke Schulz
Martha Strecker, NachbarinDaniela Römer
Theo Müller, NachbarWerner Brand
ConferencierPeter Hahn
SouffleuseMelanie Brombacher

Zeitungsbericht:

Keine weiteren Informationen vorhanden!

Keine weiteren Informationen vorhanden!

Oje, schon wieder eine Leiche!

Kriminalkomödie in 3 Akten

von Brigitte Wiese und Patrick Siebler

(aufgeführt im Frühjahr 2008)

Personen und ihre Darsteller:
Ilse MeuchlerAdelheid Ries
Werner Meuchler, ihr EhemannFritz Christmann
Carmen Meuchler, beider TochterAnita Ries
Vreni Weiß, NachbarinUrsula Alles
Toni Knast, Ilses Bruder, KleinkriminellerMartin König
Edith Meier, Tonis Lehrling in Sachen GaunereienMelanie Brombacher
Harry Hecht, Werners bester FreundWerner Brand
Lilli, Harrys FreundinVerena Schäfer
Alexander, Carmens BräutigamSven Becker
PfarrerMartin Hahnefeld
Frau Kritzler, ReporterinKarina Thees
Frau Müller, KommissarinHeide Jahn
ConferencierPeter Hahn
SouffleuseElke Schulz

Zeitungsbericht:

Bericht in der Nahe-Zeitung vom 07.04.2008

 

Hochzeit und fünf Todesfälle

„Oje, schon wieder eine Leiche“: Publikum amüsierte sich köstlich über mörderische Verwicklungen im Hause der Meuchlers

 

Theatergruppe Rinzenberg präsentierte witzig-spritzige Kriminalkomödie

 

RINZENBERG. Eine spannende Kriminalkomödie mit dem Titel „Oje, schon wieder eine Leiche“ erlebten die Gäste bei der Theatervorstellung im Rinzenberger Dorfgemeinschaftshaus. Ursache allen Übels war der Kleinkriminelle Toni Knast, der gemeinsam mit seinem „Azubi“ Edith Meier seinen nächsten Coup, nämlich den Diebstahl der Tageseinnahmen aus der Gaststätte Gordner, plant.

Wegen seltsamer Verwechslungen kommt es jedoch im Vorfeld der Tat zu einigen Todesfällen und weiteren, ungeahnten Komplikationen. Die unglücklichen Vorfälle spielen sich allesamt im Hause der Meuchlers ab. Und dort steht gerade die Hochzeit zwischen Tochter Carmen und Freund Alexander bevor. Das Auffinden von Leichen in Ihrem Haus hätte für die Brauteltern Ilse und Werner das Ende bedeutet – weshalb man sich dazu entschließt, die Leiche von Werners Freund Harry, der unerwartet den Geist aufgibt, einstweilen in der Garage hinten den alten Reifen „zwischenzulagern“. Als die unangenehme Aufgabe der Leichen-Entsorgung seltsamerweise ein zweites Mal zu erledigen ist, entscheidet man sich für einen Lagerplatz im Gartenhaus, wohin das Entsorgungsobjekt per Sackkarre transportiert wird.

Da zu allem Übel noch eine weitere leblose Person auftaucht, muss auch die per Schubkarre „entsorgt“ werden. Fatalerweise erscheint zwischenzeitlich immer wieder die Dorf-Tratsche Vreni Weiß, um den seltsamen Ereignissen bei Meuchlers auf die Spur zu kommen. Auch Lilli, die Geliebte des verschiedenen Hochstaplers Harry, sucht krampfhaft ihren verschollenen Herzallerliebsten. Im Strudel all dieser Ereignisse steht schließlich auch der ansonsten gottesfürchtige Pfarrer vor der größten Versuchung seines Lebens. Und für die Obersteiner Kommissarin Müller wird der vermeintliche Routineauftrag zum brisanten Kriminalfall. Reporterin Kritzler hingegen wittert bei schließlich fünf Todesfällen die Story ihres Lebens…

Kommissar Peter Hahn stimmte als Kommentator das Publikum bereits zu Beginn auf die kommenden schaurigen Ereignisse ein – und es wurde nicht enttäuscht.

Denn was die Theatergruppe Rinzenberg bot, war Spitzenklasse, die den Zuschauern im Gemeinschaftshaus wegen der extrem komischen Sequenzen – beim armen Opfer Harry, der leidgeprüften Ilse Meuchler, Opfer-Freund Werner, dem armen Pfarrer und allen anderen, die es „erwischte“ – aber auch beim Anblick der vermummten Kriminellen Toni und Edith Lachtränen in die Augen trieb. (Paul Lauer)

Roberts verrückte Brautschau

Lustspiel in 3 Akten

von Günther Philp

(aufgeführt im Frühjahr 2007)

 

Personen und ihre Darsteller:
Maria (Bäuerin)Adelheid Ries
Hans, ihr Ehemann, BauerFritz Christmann
Anna, beider TochterVerena Schäfer
Robert, beider Sohn, junger Bio-BauerPascal König
Frieda, NachbarinHeide Jahn
Bettina, ihre TochterAnita Ries
Edgar, Gastwirt und Vorsitzender des HeimatvereinsWerner Brand
Kathi, MagdElke Schulz
Achim, Annas Freund, PolizistMartin König
Klaus, Tierarzt, Gast auf dem HofSven Becker
Carmen, Gast auf dem HofKarina Thees
Cornelia von Schmalode, WahlkampfmanagerinUrsula Alles
ConferencierPeter Hahn
SouffleuseIngrid Becker

Zeitungsbericht:

 Bericht in der Nahe-Zeitung vom 26.03.2007

 

Brautschau mit Hindernissen

Begeisterte Zuschauer spendeten den Rinzenberger Laienschauspielern bei der Premiere minutenlangen Applaus

 

Nicht zu viel versprochen hatte Conférencier Peter Hahn, den 150 Zuschauern im seit Wochen ausverkauften Rinzenberger Gemeinschaftshaus, als er einen lustigen und unterhaltsamen Abend ankündigte.

 

RINZENBERG. Eine glänzende Premiere ihres Stückes „Roberts verrückte Brautschau“ feierte die Theatergruppe Rinzenberg. Der mit Lokalkolorit und regionale Bezügen gespickte Bauernschwank von Günther Philp knüpfte nahtlos an die bisherigen Erfolge des Ensembles in den vergangenen Jahren an.

Gleich in der ersten Szene wurden Besucher mit auf den Bauernhof von Maria und Hans genommen. In ländlicher Idylle lebt dort die Familie der wohlhabenden Bäuerin Maria. Adelheid Ries verkörperte ausgezeichnet die Rolle der mit einer gehörigen Portion Bauernschläue ausgestatteten Haus- und Hofherrin. Für ihren Ehemann Hans (Fritz Christmann) hat die resolute Landwirtin eine Karriere als Landtagsabgeordneter vorgesehen. Der gemütliche Gatte interessiert sich jedoch mehr für das weibliche Geschlecht als für eine politische Laufbahn.

Die Rolle der Tochter Anna interpretierte die junge Laiendarstellerin Verena Schäfer hervorragend mit gekonnter Gestik und Mimik. Das Publikum spendete ihr mehrfach Szenenapplaus – verdienter Lohn für eine starke schauspielerische Leistung. Als sich Anna der mütterlichen Autorität entziehen will und auch ihr Sohn Robert (Pascal König) die leichtlebige Bettina (Anita Ries) heiraten möchte, sieht Maria die Familienehre in Gefahr. Dass Robert sich ausgerechnet die Tochter ihrer Intimfeindin Frieda ausgesucht hat, bringt sie auf die Palme.

In der von Heide Jahn sehr gut dargestellten Nachbarin Frieda sieht sie die Urheberinder der unmöglichen Heirat. Als sie zu allem Überfluss auch noch erfährt, dass Friedas Tochter mit Hilfe von Dorfwirt Edgar als neue „Miss Wehlenstein“ vorgesehen ist, schmiedet Maria einen teuflischen Plan: Gemeinsam mit ihrer treudoofen Magd Kathi (Elke Schulz) spielt sie ihrer Kontrahentin einen bösartigen Streich nach dem anderen und macht Frieda das Leben zur Hölle.

Das Chaos mit turbulenten Verwechslungen am laufenden Band nimmt nun seinen Lauf. Zwischen die Fronten geraten auch Polizist Achim (Martin König), Tierarzt Klaus (Sven Becker) sowie Roberts heimliche Verlobte Carmen (Karina Thees)… Es entstehen kuriose Situationen ohne Ende.

Zu den eindeutigen Publikumslieblingen entwickeln sich im Laufe der lustigen Mundart-Komödie Fritz Christmann und Werner Brand. Als trinkfeste Kumpel Hans und Edgar brillierten die beiden glänzend mit Situationskomik.

Zu nächtlicher Stunde erwischt Maria ihren Mann in einer zweideutigen Lage mit Magd Kathi. Entsetzt packt sie ihre Koffer und zieht aus. Als sich dann noch die PR-Agentin der Partei, Cornelia von Schmalode (Ursula Alles) zu Besuch ankündigt, überschlagen sich die Ereignisse. Cornelia möchte unbedingt die Ehefrau des zukünftigen Abgeordneten kennenlernen. Eine neue „Maria“ muss auf die Schnelle her! Völlig unkoordiniert und in großer Panik organisieren die Freunde von Hans übereifrig gleich vier Frauen.

Für das Publikum gab es dann vor Lachen kein Halten mehr, als alle „Marias“ am Ende gleichzeitig auftreten und das Chaos auf dem Bauernhof perfekt machen. Zum lustigen Happyend des Dreiakters lösen sich dann erwartungsgemäß alle Verwechslungen amüsant auf und der Hochzeit der jungen Verliebten steht nichts mehr im Wege.

Der verdiente Lohn für die sehr gute Vorstellung des Ensembles der Theatergruppe Rinzenberg war der minutenlange Applaus der begeisterten Zuschauer. (Oliver Kleiner)

Es ist was los auf dem Hungerhof

Ländlicher Schwank in 3 Akten

von A. und E. Döhmen

(aufgeführt im Frühjahr 2006)

 

Personen und ihre Darsteller:
Wolfgang Eckstein, SchweinebauerFriedrich Christmann
Sibilla Eckstein, genannt Billa, eine seiner SchwesternElke Schulz
Katharina Eckstein, genannt Trina, seine andere SchwesterAnita Ries
Josefine Alwine Pfötchen, genannt Fine, Wolfgangs KurschattenVerena Schäfer
Herta, Postbotin im DorfAdelheid Ries
Karl-Otto, Wolfgangs bester Freund, auch SchweinebauerMartin Hahnefeld
Wilfried Nippes, TestamentsvollstreckerMartin König
Lisa Hündchen, Nachbarin, raffinierte TratschtanteHeide Jahn
Graf Vladimir von Schwindelberg, HeiratsschwindlerSven Becker
PolizistinDaniela Römer
ConferencierPeter Hahn
SouffleuseBrunhilde Gordner

 

Zeitungsberichte:
Bericht in der Nahe-Zeitung vom 06.03.2006

Rinzenberger Theatergruppe probt fleißig für Premiere am 24. März

Der große Erflog vor Jahresfrist war Ansporn genug für die neu formierte Theatergruppe Rinzenberg, auch in diesem Jahr weiterzumachen. Der für die neue Saison ausgewählte Schwank „Es ist was los auf dem Hungerhof“ passt gut zur Truppe. Und wenn es mal nicht so genau passt, dann helfen die Laienschauspieler spontan mit etwas angepassten Dialogen nach. Die Proben und die Bühnenarbeiten laufen auf Hochtouren, denn bereits in wenigen Wochen wird das Stück im Gemeindehaus zur Aufführung gebracht. Die Premiere ist am Freitag, 24. März. Weitere Vorstellungen folgen am Freitag, 31. März, und Samstag 1. April. Nach den sehr positiven Erfahrungen aus dem Vorjahr werden für alle Aufführungen Karten im Vorverkauf angeboten. Bei Ortsbürgermeister Sven Becker sind die begehrten Karten nur am 11. und 12. März, jeweils zwischen 15 und 19 Uhr, erhältlich. Ab Dienstag, 14. März, ist der weitere Vorverkauf nur noch bei der Buchhandlung Thiel in Birkenfeld. Je nach Verlauf des Vorverkaufs werden auch an der Abendkasse noch Karten vorhanden sein. Ein besonderes Angebot gibt es wieder für die Rinzenberger Kinder: Sie haben traditionell den Vorzug, als Einzige die Generalprobe am 23. März bei freiem Eintritt zu erleben.
Bericht in der Nahe-Zeitung vom 23.03.2006

Lustiger Kampf um das Erbe
Theatergruppe Rinzenberg führt am Freitag wieder eine Komödie auf

RINZENBERG. „Es ist was los auf dem Hungerhof“ heißt es am Freitagabend im Rinzenberger Gemeinschaftshaus, wo die Theatergruppe Rinzenberg ihre neueste Komödie vorstellt. Dabei freut sich Ortsbürgermeister Sven Becker besonders über das rege Interesse der Jugendlichen. Davon stehen einige als Helfer oder auch für den Notfall parat, um einzuspringen, falls ein anderer Spieler ausfällt.
„In Rinzenberg wird schon lange Theater gespielt, und immer gab es auch Aufführungen“, erzählt der 29-Jährige. Irgendwann hat die Ortsgruppe jedoch eine längere Pause eingelegt. Im vorigen Jahr fanden sich einige Theaterfreunde zusammen um wieder regelmäßige Aufführungen zu organisieren.
Seit Anfang 2006 tritt sich die Theatergruppe einmal in der Woche zu den Proben des aktuellen Stücks. Nach anfänglichen Leseproben stehen die Akteure nun schon seit Wochen auf der Bühne und haben in der letzten Zeit ihr Pensum auf zwei Treffen pro Woche ausgedehnt. Einen Regisseur brauchen sie nicht, wie Becker berichtet: „Da mischt jeder mit und sagt mal seine Meinung zum Thema.“
Als „ländlichen Schwank mit vielen lustigen Problemen“ bezeichnet der Ortsbürgermeister, der wie im Vorjahr selbst mitspielt, das Stück. Die idyllische Ruhe auf dem Bauernhof der Geschwister Wolfgang, Trina und Billa wird durch den Kurschatten Fine gestört. Doch nicht nur, dass diese überall ihren Senf dazugeben muss: Eine angekündigte Erbschaft des reichen Onkels aus Amerika kommt hinzu und alles wird noch schlimmer, denn das Erbe kann nur dann angetreten werden, wenn alle drei Geschwister verheiratet sind. Da gibt sich der Kurschatten, der ebenfalls am Geld interessiert ist, besonders viel Mühe und will den ungeschickten Schwestern auf die Sprünge helfen und sie unter die Haube bringen.
Wer wissen will, welche tückischen Probleme auftauchen und ob die Schwestern wirklich einen Liebsten finden, sollte eine der Aufführungen besuchen. (beh)
- Premiere ist am morgigen Freitag um 20 Uhr im Gemeinschaftshaus in Rinzenberg. Weitere Vorstellungen sind am Freitag, 31. März, und am Samstag, 1. April, um 20 Uhr. Karten gibt es in der Buchhandlung Thiel in Birkenfeld sowie an der Abendkasse.
Bericht in der Nahe-Zeitung vom 27.03.2006

Überzeugende Darsteller gestalten die verzwickte Handlung amüsant und abwechslungsreich – Auch Lokales findet in dem lustigen Dreiakter seinen Platz
Mit vollem Einsatz auf der Bühne
Rinzenberger Theatergruppe zeigt „Es ist was los auf dem Hungerhof“

„Es ist was los auf dem Hungerhof“ – so lautet der Titel des aktuellen Schwanks der Rinzenberger Theatergruppe um Ortsbürgermeister Sven Becker. Zur Premiere am Freitagabend kamen 150 Zuschauer ins Rinzenberger Gemeinschaftshaus.

RINZENBERG. Dem großen Erwartungsdruck nach der letztjährigen Wiederaufnahme des Spielbetriebs wurde die Rinzenberger Theatergruppe in famoser Weise gerecht: Bestens aufgelegte Akteure überzeugten vor der Kulisse des Rinzenberger „Hungerhofes“ und stritten um Haus, Hof und vor allem um das andere Geschlecht.
Es waren erwartungsfrohe Gesichter, in die man am Freitagabend im Rinzenberger Gemeinschaftshaus blicken konnte. Erwartungsfroh deshalb, weil die Rinzenberger Truppe stets mit vollem Einsatz bei der Sache ist und eine gewisse Leidenschaft und Spaß an der Sache erkennen lässt. Die Mischung aus dieser Hingabe und der Auswahl ansprechender Stücke macht die Rinzenberger Theatergruppe so besonders.
Auch persönliche Interessen müssen da mal in den Hintergrund treten: Brunhilde Gordner, die im Vorjah noch als „Oma Müller“ auf der Bühne stand, gibt in diesem Jahr die Souffleuse: „Die Gruppe ist so groß, da will und soll jeder mal an die Reihe kommen“, sagt sie.
Moderator Peter Hahn war wieder mit von der Partie und gab bereits vor Beginn Teile der Story preis: die idyllische Ruhe des „Hungerhofes“ der Geschwister Wolfgang, Trina und BIlla wird zunächst nur durch Wolfgangs Kurschatten Fine gestört. Als allerdings ein viel versprechender Brief aus Amerika eintrifft und eine große Erbschaft ankündigt, überschlagen sich die Ereignisse. Der Haken: Wolfgang und seine beiden schusseligen Schwestern müssen innerhalb einer zweiwöchigen Frist verheiratet werden. Fine, überzeugend von der zur Rinzenberger Theatergröße gereiften Verena Schäfer dargestellt, gibt sofort eine Heiratsanzeige auf.
Billa alias Elke Schulz und Trina alias Anita Ries haben ihre gegenseitigen Treueschwur jedoch längst vergessen und sich schon um männliche Begleitung gekümmert: während Billa sich den Erbverwalter W. Nippes (Martin König) angelt, hat Trina bereits mit Wolfgangs Bauerkollegen und ewigen Muttersöhnchen Karl Otto in Person von Martin Hahnefeld angebandelt.
Auch Lokales fand seinen Platz in dem von A. und E. Döhmen verfassten Schwank: Postbotin und Wolfgangs Jugendliebe Herta alias Adelheid Ries muss in einen anderen Bezrik: „Die hann mich no Dambach versetzt“. Neben dieser Tatsache macht dem stets gestressten Wolfgang, dargestellt vom überzeugenden Fritz Christmann, auch die Erbschleicherin Lisa Hündchen (Heide Jahn) zu schaffen.
Die verzwickte Handlung wusste auch im Vergleich zum „Chaos auf dem Bauernhof“ zu überzeugen: ob Martin König mit authentischem US-Akzent oder Sven Becker als Heiratsschwindler Vladimir von Schwindelberg, der nach großen Versprechungen an Fine letztlich leer ausgeht und in die Hände der Dorfpolizistin (Daniela Römer) fällt; der Dreiakter war amüsant und abwechslungsreich. Geschickt kompensierten die Darsteller das Fehlen einer im Drehbuch vorgegebenen Nebenbühne: Einzelne Szenen wurden am vorderen Rand der Bühne bei geschlossenem Vorhang gespielt und wirkten dadurch besser auf das Publikum. (Johannes Groß)
- Das Stück „Es ist was los auf dem Hungerhof“ wird wieder am 31. März und 1. April um 20 Uhr aufgeführt.

Chaos auf dem Bauernhof

Lustspiel in 3 Akten

von Ralf Kaspari

(aufgeführt im Frühjahr 2005)

Personen und ihre Darsteller:
Werner Müller, LandwirtVolker König
Karin Müller, seine FrauHeide Jahn
Elvira Müller, Werners MutterAdelheid Ries
Oma Müller, Werners OmaBrunhilde Gordner
Hans, Werners schlitzohriger FreundMartin König
Erwin, Werners einfältiger FreundSven Becker
Alois, Nachbar von Werner, WitwerMartin Hahnefeld
Sarah Neumann, habgierige heiratswillige DameVerena Schäfer
Beate Schlösser, gutmütige heiratswillige DameKarina Thees

Anna, Landwirtschaftshelferin
Anita Ries
ConferencierPeter Hahn
SouffleuseElke Schulz

Zeitungsberichte;
Bericht in der Nahe-Zeitung vom 29.03.2005

Schöpferische Pause ist beendet: Die Theatergruppe spielt wieder

Nach einer mehr als fünfjährigen schöpferischen Pause hat die Theatergruppe Rinzenberg – maßgeblich auf Initiative des Ortsbürgermeisters Sven Becker – wieder zusammen gefunden. Der noch aktive Kern der „alten Truppe“, verstärkt durch einige Neuzugänge, wurde als ausreichend schauspielerisches Potenzial eingeschätzt, um einen Neubeginn zu wagen. Mit dem Lustspiel „Chaos auf dem Bauernhof“ von Ralf Kaspari war schnell ein zum dörflichen Ambiente von Rinzenberg passendes Stück gefunden. Bei den mittlerweile fortgeschrittenen Proben (bei denen es auch mal gefährlich zugehen kann) sind die Akteure mehr und mehr begeistert von Dialogen, die noch viel Spielraum für die freie Entfaltung der individuellen Charaktere erlauben. Trotz der bewährten handwerklichen Unterstützung aus früheren Jahren, muss für die Premiere im Gemeindehaus alles neu hergerichtet werden. Neben den unverzichtbaren Probeterminen sind damit noch zusätzliche Schichten fürs Schreinern, Streichen, Tapezieren und Schrauben angesagt. Premiere ist am Samstag, 2. April, 20 Uhr. Weitere Aufführungen folgen am 9. und am 15. April, jeweils um 20 Uhr. Karten im Vorverkauf gibt’s in der Buchhandlung Thiel in Birkenfeld. Extraangebot für die Kinder und Jugendlichen im Dorf: Sie können bei freiem Eintritt bei der Generalprobe am 1. April zuschauen.
Bericht in der Nahe-Zeitung vom 02.04.2005

Theatertradition wiederbelebt
„Chaos auf dem Bauernhof“ hat heute Abend in Rinzenberg Premiere

RINZENBERG. Die Theatergruppe Rinzenberg führt am heutigen Samstag im Gemeindehaus ihre Umsetzung der Theatervorlage „Chaos auf dem Bauernhof“ von Ralf Kaspari auf. Nach einer knapp fünfjährigen Schaffenspause hat sich ein neues Ensemble aus Laienschauspielern, allesamt aus dem Dorf, zusammengefunden, um die 1995 im Gasthaus Gordner begonnene Theatertradition wieder aufleben zu lassen.
Mitglieder des ehemaligen Jugendtheaters und alteingesessene Darsteller wie Brunhilde Gordner, die im aktuellen Stück als „Oma Müller“ eine der Hauptrollen spielt, bilden die zehnköpfige Gruppe, der auch der engagierte Ortsbürgermeister Sven Becker angehört. End letzten Jahres wurden die eingeschlafenen Aktivitäten der Rinzenberger Theatergruppe nicht zuletzt durch Beckers Initiative wiederbelebt.
In Eigenregie plante und konstruierte man ein Bühnenbild, seit Januar laufen die Proben für das neue Stück im Gemeindehaus. Die Freude auf den heutigen Samstagabend ist den Akteuren deutlich anzumerken: In lockerer und homogener Atmosphäre bereiten sich die Schauspieler auf den Premiereabend vor.
Das Theaterstück selbst ist eine mit allerlei pikanten Anspielungen gespickte Geschichte um einen Bauernhof, der aufgrund einer falsch verstandenen Heiratsannonce aus den Fugen gerät, wobei die Authentizität der Darbietungen neben den schauspielerischen Leistungen vor allem durch die dargebotene Mundart gewahrt bleibt.
Den drei Vorstellungen der Gruppe in diesem Jahr soll laut Sven Becker im nächsten Jahr eine Fortsetzung folgen, die wiederaufgenommene Theatertradition fortgeführt werden. Die 150 Plätze für die erste Vorstellung sind fast ausverkauft, Restkarten gibt es an der Abendkasse. Für die nachfolgenden Aufführungen sind noch Karten in der Buchhandlung Thiel in Birkenfeld oder über die Gemeindeverwaltung Rinzenberg zu erhalten. (jg)
Bericht in der Nahe-Zeitung vom 04.04.2005

Theater traf den Nerv der Zuschauer
Dörfliche Idylle und Mundart bestimmten das Stück „Chaos auf dem Bauernhof“ – Szenenapplaus gab es für die schlagkräftige „Oma Müller“

Im Rinzenberger Gemeindehaus wurde am Samstagabend Premiere gefeiert: Die dorfeigene Theatergruppe bot nach fünfjähriger Pause wieder eine Vorstellung, die die 150 gespannten Besucher prächtig unterhielt.

RINZENBERG. Die ausschließlich einheimischen Schauspieler hatten sich dem Lustspiel „Chaos auf dem Bauernhof“ von Ralf Kaspari verschrieben, das nicht nur wegen der dörflichen Szenerie und der verwendeten Mundart überzeugte. Vor der Kulisse eines bäuerlichen Wohnzimmers brannten die Laienschauspieler ein humoristisches Feuerwerk ab, das den Nerv des Publikums traf: Vor allem die furois aufspielende Brunhilde Gordner als schlagkräftige „Oma Müller“ wurde mit regelmäßigem Szenenapplaus bedacht.
Conférencier Peter Hahn hatte im Vorfeld der Aufführung auf die etwaige, aber rein zufällige Ähnlichkeit zwischen den Charakteren auf der Bühne und den Dorfbewohnern hingewiesen. Dabei könnte sich die Handlung durchaus in jedem Dorf vollziehen: Bauer Werner Müller freut sich auf zwei geruhsame Wochen auf dem Hof, denn seine Frau liegt im Krankenhaus. Doch er hat die Rechnung ohne seine Schwiegermutter (Adelheid Ries) und deren Mutter gemacht, die die Regie auf dem Hof übernehmen und gleich eine Landwirtschaftshelferin engagiert haben. Gleichzeitig hat Werners Kumpel Hans eine nicht ganz ernst gemeinte Heiratsannonce aufgegeben, auf die sich gleich zwei junge reizvolle Damen melden. Verwechslungen zwischen heiratswütigen Frauen und der eher arbeitswütigen Landwirtschaftshelferin bestimmen fortan das Geschehen, ständig kommentiert von der herzkranken und rheumageplagten Großmutter, die noch ihren „hundertsten Geburtstag feiert, wenn hier in dem Tempo weitergearbeitet wird“ und deren Herz vor allem „bei Patrick Lindner“ schwach wird. Allmählich beteiligt sich das halbe Dorf am gestifteten Chaos, wodurch ein herrliches Wirrwarr entsteht, das dem Stück die nötige Würze gibt.
Auch Rinzenbergs Bürgermeister Sven Becker ist mit von der Partie, als trotteliger Bauer überzeugt auch er voll und ganz. Zudem ist er im echten Leben mitverantwortlich für das Entstehen der Inszenierung, was ihm seitens Peter Hahn die Würdigung als „treibende Kraft“ einbrachte.
Bühnenvorrichtung und Organisation lagen ganz in Rinzenberger Hand; was nicht jede Gemeinde im Umkreis von sich behaupten kann. Die Theatergruppe will weitermachen und im Einjahres-Rhythmus ein neues Stück präsentieren.
Die große Resonanz auf die diesjährige Premiere und die noch folgenden Vorstellungen am 9. und 15. April dürften für die beteiligten Akteure Ansporn genug sein, ihre erfolgreiche Theater-Arbeit fortzuführen. (jg)

Schriftlich, in dreifacher Ausfertigung

Kriminalkomödie in 3 Akten

(aufgeführt im Herbst 1999)

 

Mitwirkende:
Rainer-Maria Meisner, PolizistMartin König
Eva-Maria Meisner, seine FrauMelanie Brombacher
Tante Amalie, Tante von Eva-MariaAnita Ries
Florentine, Tochter von Tante AmalieVerena Schäfer
Tante Berta, Tante von Rainer-MariaJulia Geminn
Egon Kalubke, HausmeisterSascha Giebel
Meta Kalubke, seine FrauBianca Brombacher
Fräulein Müller, Angestellte von Tante AmalieKarina Thees
Techniker, TrickdiebJulian Porcher
Spielleitung Sven Becker

 

Bildergalerie:

Hat Frau Kalubke jetzt wieder was zum Tratschen???

(von links nach rechts):
Melanie Brombacher und Bianca Brombacher

Ein Frühstück am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen!!!

(von links nach rechts):
Verena Schäfer, Martin König, Melanie Brombacher, Anita Ries

Ob diese Begegnung nicht zu einer großen Verwechslung führt???

(von links nach rechts):
Karina Thees und Sascha Giebel

Der Dieb wurde dingfest gemacht, dank Frauenpower!!!

(von links nach rechts):
Julia Geminn, Julian Porcher, Verena Schäfer, Melanie Brombacher, Anita Ries


Großes Lob vom Ortsbürgermeister am Schluss der Aufführung
(von links nach rechts: Sascha Giebel, Verena Schäfer, Melanie Brombacher, Sven Becker, Martin König, Anita Ries, Ortsbürgermeister Dieter Schneider, Bianca Brombacher, Julian Porcher)

Keine weiteren Informationen vorhanden!

Man muss mit allem rechnen

Lustiges Schulstück in 3 Akten

(aufgeführt im Herbst 1997)

Mitwirkende:
August Klotz, LehrerMartin König
Annegret Geißmeier, LehrerinAnita Ries
Klärchen Kittchen, SekretärinMelanie Brombacher
Dr. Carola Holtmeier-Möhringer, SchulrätinJulia Geminn
Und die Schüler:
LieschenVerena Schäfer
GretchenNadine Rennwanz
HannaBianca Brombacher
ErnaKarina Thees
SeppPascal König
KurtSascha Giebel
Spielleitung Sven Becker

Bildergalerie:

Ob sie wirklich so brav sind, wie sie ausschauen???
Die Schüler

1. Bank: Nadine Rennwanz und Verena Schäfer,
2. Bank: Karina Thees und Bianca Brombacher,
3. Bank: Sascha Giebel und Pascal König

Wird nun geheult oder gelacht???
Sekretärin Klärchen Kittchen mit den beiden Lehrern Frau Geismeier und Herr Klotz

(von links nach rechts):
Melanie Brombacher, Anita Ries, Martin König

Das hat gerade noch gefehlt: Die Schulrätin kommt!!!

(von links nach rechts):
Martin König, Melanie Brombacher, Anita Ries, Julia Geminn (im Hintergrund die Schüler)

Welchen Streich hecken die Schüler diesmal aus???

(von links nach rechts):
Sascha Giebel, Bianca Brombacher, Nadine Rennwanz, Pascal König, Karina Thees


Was hat die Schulrätin wichtiges zu sagen???
Die beiden Lehrer hören gespannt zu.

(von links nach rechts):
Martin König, Julia Geminn und Anita Ries

Keine weitere Informationen vorhanden!

Der Meisterlügner

Schwank in 3 Akten

(aufgeführt im Frühjahr 1996)

Mitwirkende:
Paul Stein, MaschinenbaumeisterFriedrich Christmann
Hanna, seine FrauAdelheid Ries
Heike, Tochter der beiden
Zita Schneider
Wally, Tochter der beiden
Johanna Juchem
Heinz Rosen, Heikes Mann, Monteur
Volker König
Horst Horsten, sein Freund, Schauspieler
Winfried Porcher
Amanda Pieseke, Pauls Schwiegermutter
Ute Eifler
Max Brünn, Pauls Kumpel, RentnerDieter Schneider
Horn, Direktor der Maschinenbau AGPeter Hahn
Spielleitung Marita Finck

Bildergalerie:


Wer will denn hier wen los werden???

von links nach rechts:
Johanna Juchem, Fritz Christmann, Zita Schneider, Adelheid Ries


4 Herren oder 3 Herren mit Dame???

von links nach rechts:
Fritz Christmann, Volker König, Winfried Porcher, Dieter Schneider


Ob das gut geht???
Winfried Porcher und Ute Eifler


Pat und Patterchon???

Peter Hahn (links), Winfried Porcher (rechts)


Blumen und Applaus für die Regisseurin

von links nach rechts:
Ute Eifler, Adelheid Ries, Winfried Porcher, Johanna Juchem, Volker König, Zita Schneider, Marita Finck, Fritz Christmann

Man kann alles übertreiben

Lustspiel in 3 Akten

(aufgeführt im Frühjahr 1995)

 

Mitwirkende:  
Isolde Schnürle, Witwe, HauswirtinBrunhilde Gordner
Egon Eierle, MieterDieter Schneider
Gitte, Isoldes TochterElke Schulz
Lotte Hurtig, Mieterin, Isoldes FreundinUrsel Alles
Bernd, Mieter vom 3. Stock, Gittis FreundMartin König
Oma BlinselAdelheid Ries
Opa BlinselHanno Geminn
Klara DämlichKerstin Stein-Heger
Spielleitung Marita Finck